Suche nach einem privaten Betreiber für HFB Höntrop aussichtslos

Kommunalpolitik


Der frühere Arbeitskreis für Kultur und Sport vor Ort.

In der letzten Ausschusssitzung für Sport und Freizeit stellte ein externer Gutachter seine Untersuchungsergebnisse zum Hallen-Freibad Höntrop vor. Dabei stellte er klar, dass er für das Haushaltsicherungskonzept, durch einen Betreiberwechsel einen erheblichen Einspareffekt zu erzielen, keine Chance sieht. Bundesweit gäbe es keinen Interessenten für ein solches Bad.

 

Nun bleiben zwei Varianten übrig: Schließung des Bades oder Weiterführung in städtischer Regie. Beide Varianten werden nicht billig sein. Der Gutachter machte besonders zur Weiterführung konkrete Vorschläge, um die Kosten zu reduzieren. Neben Attraktivierungsvorschlägen wie Sauna, bessere Parkmöglichkeiten in der Nähe des Schwimmbades, Anbindung an den ÖPNV, Cafeteria standen dabei besonders die Öffnungszeiten und die energetischen Verbesserungen im Vordergrund. Insgesamt kann dieser Weg nur sehr langfristig gedacht werden, da bei jährlichen Kosten von ca. 1,3 Mio. € und einem Investitionsstau von ca. 16 bis 18 Mio. € die Größe der Aufgaben für den Weiterbetrieb des HFB Höntrops erahnt werden kann.

Die Politik in Wattenscheid hat parteiübergreifend signalisiert, dass sie das Bad unbedingt erhalten möchte. Dazu gehört auch das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern um den Grünen Oliver Buschmann, die sich mit Hilfe eines Vereins für das Bad einsetzen. Ob das Ziel eines "Bürgerbads" damit erreicht werden kann, scheint mir bei den Finanzdimensionen zweifelhaft. Auf jeden Fall erhöhen solche Aktivitäten den Druck auf Politik und Verwaltung, sich intensiv Gedanken zum HFB Höntrop zu machen.

H.P. Herzog

 
 

WebsoziCMS 3.5.2.9 - 534524 -

NRW SPD

Hannelore Kraft bleibt Ministerpräsidentin in NRW. Alles über sie und die NRW SPD finden sie hier:

 

Landtagswahl

SPD Eppendorf-Heide bis 2015